So letzter Bestrahlungstag erledigt. Keine direkten Nebernwirkung, der Oberarzt beim Abschlussgespräch war zufrieden. Als Andenken habe ich einen von den Plastikpanzern, auf denen Blei zum Schutz meiner Lunge bei der Bestrahlung platziert wurde, mitbekommen. In den Wartekabinen hängen immer noch Aufklärungstexte in Bezug auf die Nuklearkatastrophe von Fukushima. Anscheinend waren da viele Leute verunsichert.
D.h. der erste Teil ist nun abgeschlossen und morgen geht es mit der Hochdosis-Chemo und ATG weiter. ATG bekomme ich, um die Abstossungsreaktionen der Spenderstammzellen zu unterdrücken. Die Hochdosis-Chemo erledigt den letzten Rest, was die Strahlung noch nicht vernichtet hat. Somit sollte dann mein Immunsystem nach der Chemo auf 0 sein.
Heute wurde auch noch mit der sogenannten „Dekontamination“ begonnen. D.h. ich darf mich jetzt nur noch mit speziellen Mitteln und Geräten reinigen und muss dies auch immer streng und penibel durchführen, damit ich keine Keime verschleppe oder mir Infektionen hole, während mein Immunsystem quasi nicht vorhanden ist. Auch meine Pillenration pro Tag hat sich dadurch erhöht.

Lieber Rainer Denner,
danke für Ihren Blog-Link. Falls das mit der Telepathie nicht so hinhaun‘ sollte: Ich wünsche Ihnen einen guten Morgen und das auch heute alles bestmöglich gelingt.
Herzliche Grüße
Susanne Dungl